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Geschrieben von: Conny van de Beck
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Samstag, den 27. Februar 2010 um 23:58 Uhr |
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Blickpunkt 26.2.: Carl Albert Purpus wurde am 26. Februar 1851 in der Pfalz geboren. Er studierte in Gießen Pharmazie. Nach seinem Studium und seiner Tätigkeit als Apotheker, sammelte er Pflanzen für verschiedene Institutionen, Firmen, Gesellschaften und Privatleute in Amerika. Darunter waren so bekannte wie die ’Deutsche Dendrologische Gesellschaft', der noch heute bestehende ’Alpengarten Sündermann' in ...
Lindau, die berühmte Baumschule Späth in Berlin-Baumschulenweg und der Botanische Garten Darmstadt, wo sein Bruder Joseph Anton Purpus (1860-1932) seit 1888 Garteninspektor war.
So schickte er eine bis heute erhaltene „Königin der Nacht“ (Selenicereus) nach Darmstadt. Purpus wird als der produktivste Sammler mexikanischer Pflanzen bezeichnet. Er brachte über 240 neue Pflanzenarten nach Europa, die oftmals ihm (bzw. ihm und seinem Bruder) zu Ehren Artbezeichnungen wie purpusii, purpusianus und purpusiorum erhielten. Die Pflanzengattung Purpusia Brandegee ist nach ihm benannt worden. Oberste Maxime seiner Tätigkeit war, für Deutschland winterharte Arten zu sammeln. Arbeitsgebiete waren Kalifornien sowie die Staaten Nevada, Arizona, Utah und Colorado. Teilweise kultivierte er die Pflanzen in seinem eigenen Garten vor und verschickte sie in bewurzeltem Zustand nach Deutschland. Kurz vor seinem 90. Geburtstag starb er am 17. Januar 1941 auf ’El Mirador'.
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